Wenn es mit der Wirtschaft abwärts geht, trifft es den Normalverbraucher immer am härtesten. Die Haushaltskasse wird zweimal umgedreht und überflüssige Ausgaben gekürzt. Alles, was nicht unbedingt notwendig ist, wird einfach von der Liste gestrichen. Dazu zählen insbesondere Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften, aber auch ständige Überweisungen an Hilfsorganisationen. Aus diesem Grund suchen immer mehr Hilfsorganisationen nach Zusatzeinnahmen. Eine Möglichkeit ist das Einrichten von Spendenhotlines. Gerade Tierschutz-Organisationen haben diesen Trend erkannt und machen von diesem einfachen Mittel Gebrauch. Als Spendenhotline dient eine 0900 Servicenummer. Der Gesetzgeber erlaubt einen Blocktarif von maximal zehn Euro pro Anruf. Gängig sind entweder fünf-Euro oder eben zehn Euro-Spenden am Telefon. Die Spendenhotline ist in weniger als zwei Wochen fertig eingerichtet. Um die Einrichtung kümmert ich ein Servicenummernprovider. Zum Schluss wird von der Tierschutzorganisation eine Ansage gefertigt, die dann hinter die Spendenhotline geschaltet wird. Wenn alles fertig eingerichtet ist, kann die Hilfsorganisation ihren Mitgliedern die neue Spendenmöglichkeit via Telefon mitteilen. Auf sämtlichen Unterlagen findet man künftig die Spendennummer wieder. Der interessierte Unterstützer der Hilfsorganisation muss nur noch zum Hörer greifen, ruft die 0900 –Spendennummer an, hört eine Ansage wie beispielsweise „Vielen Dank für Ihren Anruf bei der Hilfsorganisation Schwarzer Kater, wir bedanken uns für ihre Spende in Höhe von fünf Euro, die mit der nächsten Telefronrechnung verrechnet wird“. Moderne Spendenhotlines kommen ohne Manpower aus. Der Anrufer hört lediglich die Ansage und entrichtet seine Spende. Das gesammelte Geld wird dann Monat für Monat auf das Konto der Hilfsorganisation überwiesen.
Spenden via Telefon wird immer beliebter. In Deutschland überaltert die Bevölkerung, so dass gerade für ältere Menschen die Spende via Telefon eine unkomplizierte Variante des Helfens darstellt. Jeder Anruf hilft!
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