Weltkatzentag am 8. August

Am 8. August begehen der Zoo Leipzig und der WWF Deutschland gemeinsam den Weltkatzentag. Der Zoologische Garten will dabei im Rahmen des internationalen Jahres der biologischen Vielfalt gemeinsam mit dem WWF besonders auf die Situation der Tiger aufmerksam machen.
Den Weltkatzentag am 8. August werden hierzulande gewiss etliche Herrchen und Frauchen gemeinsam mit ihren Stubentigern begehen. Laut Schätzungen leben in deutschen Haushalten derzeit rund acht Millionen Katzen. Am Weltkatzentag werden sich sicherlich etliche der kleinen Schmusetiger über ein extra Leckerli, ein neues Katzenspielzeug und zusätzliche Streicheleinheiten freuen können.
Um die Situation ihrer wilden Verwandten allerdings ist es weniger gut bestellt. Im chinesischen Jahr des Tigers zählt der Tierbestand der Wildkatzen nur noch rund 3200 Tiere. Daher werden der Zoo Leipzig, der den vom Aussterben bedrohten Armurtigern eine Heimat bietet, und der WWF Deutschland am Weltkatzentag den Zoobesuchern die neusten Zahlen zum Status der bedrohten Großkatzen präsentieren. Die Zahl der im Zoo Leipzig lebenden Armurtiger ist weltweit inzwischen auf nur noch etwa 300 Exemplare gesunken. Höchste Zeit also, auf die Situation der Verwandten  der Samtpfoten aufmerksam zu machen. Zusätzlich wird der Zoologische Garten seinen Gästen einen Blick hinter die Kulissen der Tiger gewähren.

Kanada sucht seinen Tiger Jonas

Ganz Kanada ist derzeit auf der Suche nach ihrer Raubkatze Jonas, die Freitagnacht zusammen mit zwei Kamelen in der Nähe von Montreal gestohlen wurden.

Inzwischen wurde für die Bewohner des Bowmanville Zoo von Toronto eine Belohnung von 20.000 Dollar, umgerechnet 16.000 Euro, ausgesprochen. Jonas und seine zwei Kamelfreunde wurden in dem Anhänger eines Lkws, der über Nacht von einem Motelparkplatz gestohlen wurde, entführt. Der Lastwagen wurde in der Zwischenzeit gefunden, doch die Sorge um den Tiger und die zwei Kamele ist groß, denn die Zoologen befürchten, dass die Tiere ohne ausreichende Wasser- und Kühlungsversorgung auf dem Transport ins Ungewisse verenden könnten.