Flugreisen mit Bello und Co

Der Sommer ist bekanntlich die beliebteste Reisezeit. Dies gilt natürlich auch für Haustierbesitzer. Besonders aber bei Flugreisen müssen Herrchen und Frauchen einige Richtlinien beachten, denn einfach Hund oder Katze im „Handgepäck“  mit in das Flugzeug zu nehmen geht nicht.
Wenn Haustiere mit auf Flugreisen gehen sollen, so benötigen sie dafür innerhalb der Europäischen Union einen eigenen Pass. Dieser Heimtierpass kostet etwa 15 Euro und wird vom Tierarzt ausgestellt. In diesem ist unter anderem vermerkt, ob das Haustier eine gültige Tollwutimpfung hat. Des weiteren brauchen zur Identifizierung einen elektronischen Mikrochip. Auch dieser wird vom Tierarzt eingesetzt, die Kosten allerdings können dabei stark variieren. Auch hierbei gelten allerdings je nach Urlaubsland unterschiedliche Zusatzbestimmungen. So ist bei der Einreise nach Irland beispielsweise vorgeschrieben, dass die Tollwutimpfung am gleichen Tag, oder aber später als die sogenannte „Chipung“ erfolgt ist.
Für Herrchen und Frauchen ist auch eine wichtige Frage bei Flugreisen mit dem Haustier die Frage, wie der geliebte Vierbeiner transportiert werden wird. Je nach Fluglinie und Flughafen kann die Unterbringung des Haustieres unterschiedlich gehandhabt werden. Immer gilt jedoch, dass die mitfliegenden Vierbeiner in einer „auslaufsicheren“ Transportbox reisen müssen. Oft werden auch kleine haustiere nicht in der Flugkabine akzeptiert und müssen ihre Reise im Gepäckraum des Flugzeuges antreten. Dies nicht nur für große Hunde, sondern auch für Vögel, Hamster, Meerschweinchen oder Reptilien.

Die Pferdeversicherung – Sicherheit für Ross und Reiter

Pferde strahlen Ruhe und Friedfertigkeit aus, sind der Inbegriff von Eleganz und Freiheit. Die Anschaffung und Pflege eines Pferdes jedoch ist mit teilweise extrem hohen Kosten verbunden. Im Krankheitsfalle des Tieres, oder gar bei einem durch das Pferd verursachten Schaden, belaufen sich die auf den Pferdehalter zukommenden Kosten oft in astronomische Höhen. Der Abschluss einer Pferdeversicherung bietet hier nicht nur Sicherheit für Ross, sondern auch für den Reiter.
Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist geregelt, dass Pferdehalter im Falle eines durch ihr Tier verursachten Schadens, in voller Höhe haftbar gemacht werden können. Dabei ist es unerheblich, ob der Pferdehalter zum Zeitpunkt der Entstehung des Schadens anwesend war oder nicht. Ein solcher Fall tritt schnell ein. Seien es Kleinigkeiten wie eine zerbissene Satteldecke oder eine eingetretene Boxentür. Schlimmer noch der Fall, wenn durch einen Tritt des Pferdes andere Personen zu Schaden kommen. Eine Pferdeversicherung tritt in solchen Fällen für den entstandenen Schaden ein.
Auch bei Krankheit oder Verletzung des Pferdes greift die Pferdeversicherung. Gerade Verletzungen an den Beinen, Lungenentzündung oder Koliken sind bei Pferden keine Seltenheit. Die Behandlungskosten auch für eine unter Umständen notwendig werdende Operation können über eine Pferdeversicherung abgedeckt werden. Ebenso kann bei einer Pferdeversicherung ein Unfallschutz für Reiter abgeschlossen werden, der nicht nur den Pferdehalter, sondern alle Personen einschließt, die mit dem versicherten Pferd reiten.

„Die Pfotenbande“ – ein TV Magazin rund um Kind und Tier

„Die Pfotenbande“ ist der Titel eines TV Magazins, das sich mit dem Thema Kind und Haustier beschäftigt. Das Konzept zu dem neuen Magazin erdachte sich der Pay TV Sender Boomerang, ein ausschließlich auf Kinder und Familien ausgerichteter Sender.
Derzeit wird das Tiermagazin „Die Pfotenbande“ in Hamburg und Umgebung produziert. Ausgestrahlt werden soll die erste Folge von bislang geplanten vier Episoden im Januar 2011.
Als Moderatorinnen werden die drei Töchter von Schauspieler Till Schweiger und Unternehmerin Dana Schweiger fungieren. Die drei Mädchen Emma, 7 Jahre alt, Lilli, 12 Jahre alt, und Luna, 13 Jahre alt, verfügen schon über einige Erfahrung vor der Kamera. So waren die drei gemeinsam mit ihrem 14 jährigen Bruder Valentin im Jahr 2008 an der Seite ihres Vaters Till Schweiger in dem „Keinohrhasen“ zu sehen.
Das neue Tiermagazin „Die Pfotenbande“ ist für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren konzipiert. Die drei Schweiger-Kinder Emma, Lilli und Luna stehen dabei nicht nur als Moderatorinnen vor der Kamera. Vielmehr sollen sie Kindern vermitteln, wie wichtig es ist, für ihr Haustier die Verantwortung zu übernehmen und geben Tipps und Ratschläge zu Pflege und Erziehung.
Gedreht werden die ersten vier Episoden der „Pfotenbande“ in einer Tierarztpraxis, im Franziskus-Tierheim in Lokstedt und im Tierpark “Arche Warder” zwischen Warder- und Brahmsee in Schleswig-Holstein.

Ein Haustier für Kinder

Irgendwann einmal hören fast alle Eltern von ihren Kindern den Satz „Kann ich ein Haustier haben? Bitte!“. Ein eigenes Tier steht bei vielen Kindern an oberster Stelle auf der Wunschliste. Ob Hund, Katze, Kaninchen oder Meerschweinchen, Eltern sollten diesen Wunsch ihrer Kinder nicht generell abweisen, denn Haustiere sind für Kinder Freunde, Zuhörer und Therapeuten zugleich.

Kinder profitieren in vielerlei Hinsicht von ihren tierischen Gefährten. Das Kind wird von dem Tier so akzeptiert, wie es ist, was das Selbstvertrauen der Kinder steigert. Das Kind lernt durch die Sorge und Pflege des eigenen Haustieres Fähigkeiten wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt Verantwortungsgefühl schneller und besser zu entwickeln. Dies belegt auch eine Studie des Psychologischen Instituts der Universität Wien.

Für Kinder ist das Haustier in erster Linie ein Freund, ein Zuhörer und Spielgefährte, der immer Zeit hat, den die Kinder umsorgen und pflegen können. Allerdings sollten Eltern ihren Kindern bei Fütterung und Pflege des tierischen Freundes helfen, je jünger der Tierbesitzer, desto mehr.

Besonders gut für Kinder eignen sich Hunde und Katzen als Haustier, da diese eine besonders enge Bindung zu ihrem Herrchen oder Frauchen aufbauen. Doch auch Kanarienvögel, Meerschweinchen und Kaninchen sind geeignete Haustiere für Kinder. Bei den ebenfalls beliebten Haustieren Hamster und Maus sollten Eltern bedenken, dass diese nachtaktive Tiere sind, was allerdings dem Aufbau einer innigen Beziehung zwischen Kind und Haustier in den meisten Fällen nicht im Wege stehen sollte.

Urlaubsliebe auf vier Beinen

Sommerzeit ist Reisezeit. Schon manch ein Urlauber hat in einem meist südlichen Urlaubsland sein Herz verloren. An den herrenlosen Hund, der den Urlaub begleitete, oder die abgemagerte Katze, die ihm in seinem Urlaubsparadies zulief.

Doch kann man nicht einfach diese Liebe auf vier Pfoten  im Handgepäck nach Deutschland mitnehmen. Oft endet dann die Reise vorzeitig am deutschen Flughafen auf Grund mangelhaftem oder fehlendem Tollwutimpfschutz.

Kann für die mitgebrachten Hunde oder Katzen kein Impfschutz vorgewiesen werden, so sind die verantwortlichen Tierärzte am Flughafen gezwungen, die Tiere unter Quarantäne zu stellen. Das bedeutet für die Tiere für einen längeren Zeitraum kein Kontakt zu Artgenossen oder Besitzer. Des weiteren können sich die Kosten für die Quarantäne schnell auf über 1000 Euro belaufen.

Besonders in Urlaubsländern wie Kroatien oder auch Ungarn ist die Tollwut noch weit verbreitet. Daher ist die Gefahr, die vierbeinige Urlaubsliebe könnte infiziert sein hier auch besonders hoch. Auch ist bei vielen Ländern, in denen das Tollwutrisiko als besonders hoch eingestuft ist, neben der Tollwutimpfung auch eine Blutuntersuchung mit Nachweis des Impfschutzes bei der Einreise nach Deutschland vorgeschrieben.

Wer seine vierbeinige Urlaubsliebe nach dem Urlaub mit nach Deutschland nehmen möchte, der sollte sich zuvor gut informieren, welche Bestimmungen dafür gelten, beziehungsweise, welche Impfungen der Hund oder die Katze haben. Auf diese Weise können böse Überraschungen am Flughafen vermieden werden und einem Leben mit dem neuen Hausgenossen steht nichts im Wege.