Weltkatzentag am 8. August

Am 8. August begehen der Zoo Leipzig und der WWF Deutschland gemeinsam den Weltkatzentag. Der Zoologische Garten will dabei im Rahmen des internationalen Jahres der biologischen Vielfalt gemeinsam mit dem WWF besonders auf die Situation der Tiger aufmerksam machen.
Den Weltkatzentag am 8. August werden hierzulande gewiss etliche Herrchen und Frauchen gemeinsam mit ihren Stubentigern begehen. Laut Schätzungen leben in deutschen Haushalten derzeit rund acht Millionen Katzen. Am Weltkatzentag werden sich sicherlich etliche der kleinen Schmusetiger über ein extra Leckerli, ein neues Katzenspielzeug und zusätzliche Streicheleinheiten freuen können.
Um die Situation ihrer wilden Verwandten allerdings ist es weniger gut bestellt. Im chinesischen Jahr des Tigers zählt der Tierbestand der Wildkatzen nur noch rund 3200 Tiere. Daher werden der Zoo Leipzig, der den vom Aussterben bedrohten Armurtigern eine Heimat bietet, und der WWF Deutschland am Weltkatzentag den Zoobesuchern die neusten Zahlen zum Status der bedrohten Großkatzen präsentieren. Die Zahl der im Zoo Leipzig lebenden Armurtiger ist weltweit inzwischen auf nur noch etwa 300 Exemplare gesunken. Höchste Zeit also, auf die Situation der Verwandten  der Samtpfoten aufmerksam zu machen. Zusätzlich wird der Zoologische Garten seinen Gästen einen Blick hinter die Kulissen der Tiger gewähren.

Ein Freund für die Katze

Katzen sind Einzelgänger, hieß es lange Zeit, und daher das ideale Haustier. Doch Katzen pflegen viel mehr soziale Kontakte, als allgemein angenommen. Sie spielen miteinander, betreiben gegenseitige Körperpflege, und sind einander Freund und Gesellschafter, wenn Herrchen oder Frauchen einmal unterwegs sind und nur ein Mensch zum Füttern kommt.

Gesellschaft in Form einer zweiten Samtpfote zu finden, ist für Katzenhalter allerdings nicht einfach, denn Katzen haben bekannter maßen ihren eigenen Kopf. Begegnen sich zwei Katzen zum ersten Mal, so kann vieles passieren. Im idealen Fall schwänzeln sie sofort glücklich schnurrend umeinander herum. Doch ist es auch durchaus möglich, dass sich die zwei Katzen nur kurz beschnuppern und dann weiter ihrer eigenen Wege gehen und einander ignorieren. Im schlimmsten Falle folgt dem kurzen Beschnuppern sogar Fauchen und Kratzen.

Entschließt sich ein Katzenhalter nun, seinem vierbeinigen Freund einen ebensolchen an die Seite zu stellen, so sollte er sich bewusst machen, dass der Versuch vielleicht scheitern könnte. Eine gute Chance ist jedoch, wenn der Katzenhalter einen Partner für sein Tier mit Bedacht auswählt. Nicht unwesentlich spielt die Vorgeschichte der Katze ebenso eine Rolle wie auch das Alter. Bei einer Katze, die schon einige Jahre Alt aber noch kein Senior ist, empfiehlt es sich beispielsweise, ihr einen Partner an die Seite zu stellen, der ein gutes Stück älter, oder aber viel jünger ist. Die größten Erfolgsaussichten sind hierbei bei einer Katze gegeben, die erst einige Monate alt ist, da auch bei Katzen noch das Kindchenschema vorhanden ist.