Posted by admin on 3. August 2010
Mäuse als Haustiere sind wahrlich nicht jedermanns Sache. Dennoch erfreuen sich die kleinen Nager zunehmender Beliebtheit als Haustier. Besonders die agilen kleinen Rennmäuse treten dabei in den Vordergrund.
Rennmäuse sind sehr soziale Tiere. In freier Wildbahn lebende Rennmäuse verbringen die meiste Zeit ihres Lebens unterirdisch. In sandiger Erde legen sie sich Bauten an, die sich bis über 4 bis 8 Quadratmeter erstrecken können. In diesen Höhlensystemen leben die Mäuse in Gruppen von 2 bis 20 Tieren zusammen. Es ist daher nicht sinnvoll, eine einzelne Rennmaus als Haustier zu halten. Die kleinen Nager benötigen den Artgenossen zum Spielen, Rangeln, gegenseitigen Putzen und Kuscheln, aber auch um sich sicher zu fühlen.
Auch wenn die possierlichen kleinen Nager, die nur etwa 10 bis 14 Zentimeter Körpergröße erreichen und mit ihrem etwa eben so langen behaarten Schwänzchen ein wenig an kleine Eichhörnchen erinnern mögen, sie sind keine Kuscheltiere. Daher sollte eine Anschaffung von Rennmäusen als Haustier wohl überlegt sein. Rennmäuse haben einen sehr zerbrechlichen Körperbau und sind auch auf Grund ihrer Lebensspanne von etwa 3 bis 5 Jahren als Haustier für Kinder eher ungeeignet. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit und Pflege.
Posted by admin on 21. Juli 2010
Bei dem Thema eine Ratte als Haustier scheiden sich oft die Geister. Für die einen ist die Ratte ein Ungeziefer, für die anderen ein lieber Hausgenosse.
Inzwischen sind jedoch die zahmen Ratten, auch als Farbratten bekannt, als Haustiere gar nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Menschen erkennen, was für faszinierende Haustiere sie sind. Ratten sind durchaus intelligent. Allerdings sind sie bei weitem nicht so anspruchslos, wie ihnen allgemein nachgesagt wird. Daher gilt es für Rattenhalter einiges zu beachten.
Ratten sind Rudeltiere. Eine Ratte allein zu halten sollte daher vermieden werden, da der Mensch niemals einen Artgenossen ersetzen kann. Ratten zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Sozialverhalten aus. Sie betreiben unter anderem eine intensive gegenseitige Fellpflege und kuscheln sehr gern miteinander. Sie kommunizieren miteinander via Ultraschall, eine Kommunikationsform, die selbst der liebevollste und aufmerksamste Rattenhalter nicht wird ersetzen können.
Zudem sollte man bedenken, dass Ratten in der Regel nur ein Lebenserwartung von 2 bis 2 ½ Jahren haben. Gerade die Pflege von älteren Ratten kann dabei nicht nur aufwendig und zeitintensiv sein, sondern auch teuer werden. Je älter Ratten werden, desto wahrscheinlicher werden häufigere Tierarztbesuche mit dem kleinen Nager werden. Diese können unter Umständen auch ziemlich teuer werden.
Wer sich für Ratten als Haustiere entscheidet, dem sei geraten, sich vorher über Fachliteratur, den Zoohandel und nicht zuletzt andere Rattenhalter über die Vor und Nachteile von Ratten als Haustieren zu informieren.