Posted by admin on 4. Januar 2012
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz. Dieses Sprichwort war vor Jahren noch häufiger zu hören, als das Arbeitstier in der Form von Pferd, Ochse oder Kuh im Straßenbild noch selbstverständlich waren. In dem Umgang mit Tieren wird heutzutage zweifelsohne mehr Sensibilität an den Tag gelegt als früher. Das liegt unter anderem daran, dass Hund und Katze als Haustier einen viel höheren Stellenwert haben als noch vor einem halben Jahrhundert. Die Großfamilie gibt es nicht mehr und die Haustiere treten an die Stelle der so wichtigen Bezugspersonen, die es seinerzeit noch innerhalb der Familie gegeben hat. Wer einmal selbst ein Haustier gepflegt hat der weiß auch, wie sehr sich starke Zuneigung zu einem solchen Wesen einstellen kann.
Haustiere erkranken häufig durch falsche Ernährung
Andererseits dürfen die Augen nicht gegenüber dem Missbrauch verschlossen werden, der sich durch zahlreiche, ausgesetzte Tiere deutlich macht. In manchen Wohngebieten fallen nicht selten streunende und verwilderte Katzen auf, die ehemalige Bewohner nach ihrem Umzug einfach zurück – und damit sich selbst überlassen haben. In vielen Fällen ergibt sich der Missbrauch einfach nur durch Nachlässigkeit und Unachtsamkeit. So sollen bis zu vier von fünf Hunden schon in einem noch jungen Alter von 6 Jahren Parodontitis haben. Wenn wir selbst, oder unsere Kinder von solchen Krankheiten heimgesucht werden, dann suchen wir selbstverständlich den Zahnarzt aus München, oder irgendeiner anderen Stadt oder Ortschaft auf. Dass sich beim Haustier solche Krankheiten in derartiger Häufigkeiten einstellen, hat mit großer Wahrscheinlichkeit mit falscher Behandlung sprich, falscher Ernährung zu tun.
Die Verantwortung für Haustiere wahrnehmen
Für falsche Behandlung und falsche Ernährung, die natürlich nicht willentlich und bewusst erfolgen, ist dennoch der Besitzer vom Haustier verantwortlich und der sollte aus diesem Grund auch die Verantwortung tragen. Eine kleine Untersuchung beim Tierarzt ist geeignet, solche nachteiligen Entwicklungen in frühem Stadium zu erkennen und in ihrer Tragweite zu begrenzen. Das Tier hat einen Anspruch auf artgerechte Tierhaltung. Gesunde Haustiere werden zudem ihrer Umwelt mehr Freude bereiten, als kranke und dahinsiechende Wesen.
Posted by admin on 3. August 2010
Mäuse als Haustiere sind wahrlich nicht jedermanns Sache. Dennoch erfreuen sich die kleinen Nager zunehmender Beliebtheit als Haustier. Besonders die agilen kleinen Rennmäuse treten dabei in den Vordergrund.
Rennmäuse sind sehr soziale Tiere. In freier Wildbahn lebende Rennmäuse verbringen die meiste Zeit ihres Lebens unterirdisch. In sandiger Erde legen sie sich Bauten an, die sich bis über 4 bis 8 Quadratmeter erstrecken können. In diesen Höhlensystemen leben die Mäuse in Gruppen von 2 bis 20 Tieren zusammen. Es ist daher nicht sinnvoll, eine einzelne Rennmaus als Haustier zu halten. Die kleinen Nager benötigen den Artgenossen zum Spielen, Rangeln, gegenseitigen Putzen und Kuscheln, aber auch um sich sicher zu fühlen.
Auch wenn die possierlichen kleinen Nager, die nur etwa 10 bis 14 Zentimeter Körpergröße erreichen und mit ihrem etwa eben so langen behaarten Schwänzchen ein wenig an kleine Eichhörnchen erinnern mögen, sie sind keine Kuscheltiere. Daher sollte eine Anschaffung von Rennmäusen als Haustier wohl überlegt sein. Rennmäuse haben einen sehr zerbrechlichen Körperbau und sind auch auf Grund ihrer Lebensspanne von etwa 3 bis 5 Jahren als Haustier für Kinder eher ungeeignet. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit und Pflege.
Posted by admin on 2. August 2010
Der Sommer ist bekanntlich die beliebteste Reisezeit. Dies gilt natürlich auch für Haustierbesitzer. Besonders aber bei Flugreisen müssen Herrchen und Frauchen einige Richtlinien beachten, denn einfach Hund oder Katze im „Handgepäck“ mit in das Flugzeug zu nehmen geht nicht.
Wenn Haustiere mit auf Flugreisen gehen sollen, so benötigen sie dafür innerhalb der Europäischen Union einen eigenen Pass. Dieser Heimtierpass kostet etwa 15 Euro und wird vom Tierarzt ausgestellt. In diesem ist unter anderem vermerkt, ob das Haustier eine gültige Tollwutimpfung hat. Des weiteren brauchen zur Identifizierung einen elektronischen Mikrochip. Auch dieser wird vom Tierarzt eingesetzt, die Kosten allerdings können dabei stark variieren. Auch hierbei gelten allerdings je nach Urlaubsland unterschiedliche Zusatzbestimmungen. So ist bei der Einreise nach Irland beispielsweise vorgeschrieben, dass die Tollwutimpfung am gleichen Tag, oder aber später als die sogenannte „Chipung“ erfolgt ist.
Für Herrchen und Frauchen ist auch eine wichtige Frage bei Flugreisen mit dem Haustier die Frage, wie der geliebte Vierbeiner transportiert werden wird. Je nach Fluglinie und Flughafen kann die Unterbringung des Haustieres unterschiedlich gehandhabt werden. Immer gilt jedoch, dass die mitfliegenden Vierbeiner in einer „auslaufsicheren“ Transportbox reisen müssen. Oft werden auch kleine haustiere nicht in der Flugkabine akzeptiert und müssen ihre Reise im Gepäckraum des Flugzeuges antreten. Dies nicht nur für große Hunde, sondern auch für Vögel, Hamster, Meerschweinchen oder Reptilien.
Posted by admin on 28. Juli 2010
„Die Pfotenbande“ ist der Titel eines TV Magazins, das sich mit dem Thema Kind und Haustier beschäftigt. Das Konzept zu dem neuen Magazin erdachte sich der Pay TV Sender Boomerang, ein ausschließlich auf Kinder und Familien ausgerichteter Sender.
Derzeit wird das Tiermagazin „Die Pfotenbande“ in Hamburg und Umgebung produziert. Ausgestrahlt werden soll die erste Folge von bislang geplanten vier Episoden im Januar 2011.
Als Moderatorinnen werden die drei Töchter von Schauspieler Till Schweiger und Unternehmerin Dana Schweiger fungieren. Die drei Mädchen Emma, 7 Jahre alt, Lilli, 12 Jahre alt, und Luna, 13 Jahre alt, verfügen schon über einige Erfahrung vor der Kamera. So waren die drei gemeinsam mit ihrem 14 jährigen Bruder Valentin im Jahr 2008 an der Seite ihres Vaters Till Schweiger in dem „Keinohrhasen“ zu sehen.
Das neue Tiermagazin „Die Pfotenbande“ ist für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren konzipiert. Die drei Schweiger-Kinder Emma, Lilli und Luna stehen dabei nicht nur als Moderatorinnen vor der Kamera. Vielmehr sollen sie Kindern vermitteln, wie wichtig es ist, für ihr Haustier die Verantwortung zu übernehmen und geben Tipps und Ratschläge zu Pflege und Erziehung.
Gedreht werden die ersten vier Episoden der „Pfotenbande“ in einer Tierarztpraxis, im Franziskus-Tierheim in Lokstedt und im Tierpark “Arche Warder” zwischen Warder- und Brahmsee in Schleswig-Holstein.
Posted by admin on 26. Juli 2010
Irgendwann einmal hören fast alle Eltern von ihren Kindern den Satz „Kann ich ein Haustier haben? Bitte!“. Ein eigenes Tier steht bei vielen Kindern an oberster Stelle auf der Wunschliste. Ob Hund, Katze, Kaninchen oder Meerschweinchen, Eltern sollten diesen Wunsch ihrer Kinder nicht generell abweisen, denn Haustiere sind für Kinder Freunde, Zuhörer und Therapeuten zugleich.
Kinder profitieren in vielerlei Hinsicht von ihren tierischen Gefährten. Das Kind wird von dem Tier so akzeptiert, wie es ist, was das Selbstvertrauen der Kinder steigert. Das Kind lernt durch die Sorge und Pflege des eigenen Haustieres Fähigkeiten wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt Verantwortungsgefühl schneller und besser zu entwickeln. Dies belegt auch eine Studie des Psychologischen Instituts der Universität Wien.
Für Kinder ist das Haustier in erster Linie ein Freund, ein Zuhörer und Spielgefährte, der immer Zeit hat, den die Kinder umsorgen und pflegen können. Allerdings sollten Eltern ihren Kindern bei Fütterung und Pflege des tierischen Freundes helfen, je jünger der Tierbesitzer, desto mehr.
Besonders gut für Kinder eignen sich Hunde und Katzen als Haustier, da diese eine besonders enge Bindung zu ihrem Herrchen oder Frauchen aufbauen. Doch auch Kanarienvögel, Meerschweinchen und Kaninchen sind geeignete Haustiere für Kinder. Bei den ebenfalls beliebten Haustieren Hamster und Maus sollten Eltern bedenken, dass diese nachtaktive Tiere sind, was allerdings dem Aufbau einer innigen Beziehung zwischen Kind und Haustier in den meisten Fällen nicht im Wege stehen sollte.
Posted by admin on 21. Juli 2010
Bei dem Thema eine Ratte als Haustier scheiden sich oft die Geister. Für die einen ist die Ratte ein Ungeziefer, für die anderen ein lieber Hausgenosse.
Inzwischen sind jedoch die zahmen Ratten, auch als Farbratten bekannt, als Haustiere gar nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Menschen erkennen, was für faszinierende Haustiere sie sind. Ratten sind durchaus intelligent. Allerdings sind sie bei weitem nicht so anspruchslos, wie ihnen allgemein nachgesagt wird. Daher gilt es für Rattenhalter einiges zu beachten.
Ratten sind Rudeltiere. Eine Ratte allein zu halten sollte daher vermieden werden, da der Mensch niemals einen Artgenossen ersetzen kann. Ratten zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Sozialverhalten aus. Sie betreiben unter anderem eine intensive gegenseitige Fellpflege und kuscheln sehr gern miteinander. Sie kommunizieren miteinander via Ultraschall, eine Kommunikationsform, die selbst der liebevollste und aufmerksamste Rattenhalter nicht wird ersetzen können.
Zudem sollte man bedenken, dass Ratten in der Regel nur ein Lebenserwartung von 2 bis 2 ½ Jahren haben. Gerade die Pflege von älteren Ratten kann dabei nicht nur aufwendig und zeitintensiv sein, sondern auch teuer werden. Je älter Ratten werden, desto wahrscheinlicher werden häufigere Tierarztbesuche mit dem kleinen Nager werden. Diese können unter Umständen auch ziemlich teuer werden.
Wer sich für Ratten als Haustiere entscheidet, dem sei geraten, sich vorher über Fachliteratur, den Zoohandel und nicht zuletzt andere Rattenhalter über die Vor und Nachteile von Ratten als Haustieren zu informieren.
Posted by admin on 13. Juli 2010
Die Karlsruher Landtagsabgeordnete Renate Rastätter, in der Grünen-Fraktion für Schulpolitik und Tierschutz zuständig, möchte für Baden-Württemberg den Abschuß von Haustieren in der freien Wildbahn verbieten lassen. Ein entsprechender Antrag der Grünen-Fraktion soll nach der politischen Sommerpause im Ausschuss für Landwirtschaft des Landes Baden-Württemberg behandelt werden. Auch im Saarland und in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Aussagen der Landtagsabgeordneten Renate Rastätter die gleichen Betrebungen.
Der Tierschutz ist ein Teil der Landesverfassung, und auch im bürgerlichen Recht werden Tiere als „Mitgeschöpfe des Menschen“ behandelt. Umso mehr sieht Renate Rastätter den erlaubten Abschuss von Haustieren, die weiter als 500 Meter von bewohnten Gebäuden angetroffen werden, heute für überholt an. Gerade auch Katzen hätten einen weit größeren Bewegungsradius, ohne dass sie Streuner oder ausgesetzt wären.
In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion an das Landwirtschaftsministerium verweist dieses auf Untersuchungen der Wildforschungsstelle des Landes, nach denen streunende oder verwilderte Hauskatzen in freier Natur »zwangsläufig zum eigenen Überleben andere Tiere töten« und somit Einfluss auf den Naturkreislauf nehmen. Unterstützung erhält das Ministerium dabei vom Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV), der von Millionen getöteter Wildtiere durch streunende Hunde und Katzen ausgeht. Renate Rastätter will jetzt versuchen eine Mehrheit im Landtag für den Antrag auf ein Jagdverbot für Haustiere zu finden.
Kreative Haustiere wie Katzen spielen nicht nur mit dem Kratzbaum, sondern legen sich beispielweise auch im Sommer auf die Tischtennisplatte im Garten. Mehr Infos zu diesem Thema sind unter diesem Link zu finden