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Schlangen im Vogtland

Nicht nur den Menschen zieht es bei den derzeitigen Temperaturen hinaus in die Sonne. Auch die wechselwarmen Reptilien nutzen derzeit jede Möglichkeit zu einem ausgiebigen Sonnenbad. Oft sitzt der Schrecken tief, wenn im heimischen Garten oder Kleingarten der Blick plötzlich auf eine sonnenbadende Schlange fällt.
Ganz ungefährlich sind diese Begegnungen nicht. Auch wenn Deutschland nicht gerade bekannt ist für einheimische Giftschlangen, so gibt es sie doch.Während Glatt- und Ringelnattern für den Menschen ungefährlich sind, ist bei der giftigen Kreuzotter Vorsicht geboten. Schon ein einziger Biss setzt Nervengifte in der Blutbahn frei, die zu Atemnot und Lähmungen bis hin zum Herzstillstand, vor allem bei Kindern und Älteren, führen können.
Zwar sind Glatt – und Ringelnattern in heimischen Gefilden eher anzutreffen, doch das derzeitige warme Wetter lockt auch die giftige Kreuzotter vermehrt in die Sonne. Die Reptilien sind per Gesetz geschützt. Nicht nur wegen der Gefahr für die eigene Gesundheit sollte daher dringend davon abgesehen werden, diese auf eigene Faust einzufangen, sondern besser Polizei oder Feuerwehr zu alarmieren.
Im Vogtland machen derzeit etliche Bürger von dieser Möglichkeit Gebrauch. Weder bei der Polizei noch beim Landratsamt stehen die Telefone derzeit still. Immer wieder melden besorgte Bürger Schlangen in ihrem Garten. Andrea Wolf von der Abteilung Naturschutz im Landratsamt erklärt dazu: „Das ist eindeutig durch die aktuelle Wärme bedingt, in den vergangenen Jahren war das nie ein Thema.“

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