Posted by admin on 14. Juli 2010
Am 19. August soll im Rahmen der diesjährigen nordrhein-westfälischen Schaftage die inzwischen 5. NRW-Meisterschaft Hüten mit Koppelgebrauchshunden im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse im Kreis Soest stattfinden.
Schäfern und Schafhaltern soll durch die Teilnahme an den Meisterschaften die Möglichkeit gegeben werden, die Talente und die Ausbildung ihres Hütehundes einem breiten Publikum vorzustellen, sowie eine Bewertung durch ein Richtergremium zu erhalten. Diese stellt zugleich ein offizielles Wertgutachten über die Einsatzfähigkeit des vorgestellten Hütehundes dar.
Zu Hütehunden können prinzipiell Hunde aller Rassen und Mischungen ausgebildet werden. Klassische „Koppelgebrauchshunde“ sind allerdings beispielsweise Bearded Collies, Border Collies oder Australian Shepherds. So sind auch bei der diesjährigen 5. NRW – Meisterschaft Hüten mit Koppelgebrauchshunden generell keine Einschränkungen bei der Zulassung bestimmter Rassen oder Mischungen. Die Hunde müssen allerdings mindestens 15 Monate alt sein, äusserlich gesund erscheinen und eine gültige Tollwutschutzimpfung im Impfpass vorweisen können.
Die Prüfung, bei der die Hütehunde in verschiedenen Disziplinen wie zum Beispiel Auspferchen, Einpferchen oder auch Verhalten im engen und weiten Gehüt geprüft werden, werden von zwei Punktrichtern bewertet. Jeder Hund wird dabei an einer Herde von 30 bis 50 Schafen geprüft werden. Dem Schäfer oder Hundeführer stehen während des Wettkampfes nur Hörzeichen inklusive Pfeilsignale sowie Sichtzeichen zur Verfügung, um mit dem Hund zu kommunizieren.
Derzeit kann sich noch für die 5. NRW – Meisterschaften Hüten mit Koppelgebrauchshunden angemeldet werden.
Posted by admin on 13. Juli 2010
Die Karlsruher Landtagsabgeordnete Renate Rastätter, in der Grünen-Fraktion für Schulpolitik und Tierschutz zuständig, möchte für Baden-Württemberg den Abschuß von Haustieren in der freien Wildbahn verbieten lassen. Ein entsprechender Antrag der Grünen-Fraktion soll nach der politischen Sommerpause im Ausschuss für Landwirtschaft des Landes Baden-Württemberg behandelt werden. Auch im Saarland und in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Aussagen der Landtagsabgeordneten Renate Rastätter die gleichen Betrebungen.
Der Tierschutz ist ein Teil der Landesverfassung, und auch im bürgerlichen Recht werden Tiere als „Mitgeschöpfe des Menschen“ behandelt. Umso mehr sieht Renate Rastätter den erlaubten Abschuss von Haustieren, die weiter als 500 Meter von bewohnten Gebäuden angetroffen werden, heute für überholt an. Gerade auch Katzen hätten einen weit größeren Bewegungsradius, ohne dass sie Streuner oder ausgesetzt wären.
In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion an das Landwirtschaftsministerium verweist dieses auf Untersuchungen der Wildforschungsstelle des Landes, nach denen streunende oder verwilderte Hauskatzen in freier Natur »zwangsläufig zum eigenen Überleben andere Tiere töten« und somit Einfluss auf den Naturkreislauf nehmen. Unterstützung erhält das Ministerium dabei vom Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV), der von Millionen getöteter Wildtiere durch streunende Hunde und Katzen ausgeht. Renate Rastätter will jetzt versuchen eine Mehrheit im Landtag für den Antrag auf ein Jagdverbot für Haustiere zu finden.
Kreative Haustiere wie Katzen spielen nicht nur mit dem Kratzbaum, sondern legen sich beispielweise auch im Sommer auf die Tischtennisplatte im Garten. Mehr Infos zu diesem Thema sind unter diesem Link zu finden
Posted by admin on 12. Juli 2010
Sie war der wohl älteste Elefant Europas. Die Elefantenkuh Vilja aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma hatte im Jahr 1952 ihr Quartier im Zoologisch – Botanischen Garten noch als Jungtier bezogen und zählte zu den berühmtesten Persönlichkeiten des Wilhelma. Am Samstag, den 10 Juli 2010, erlitt die betagte Elefantendame einen Kreislaufkollaps und rutschte anschließend in den Graben des Geheges, wie der Tierpark mitteilte. Erst im letzten Jahr hatte der Zoologisch – Botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart den 60. Geburtstag Viljas gefeiert.
Die indische Elefantendame hatte in den Tagen vor ihrem Tod keinerlei Anzeichen für eine Schwäche oder Krankheit gezeigt, teilte der Stuttgarter Zoo mit. Sie sei im Gegenteil in den letzten Tagen besonders aktiv gewesen. Am Samstag Nachmittag gegen 16 Uhr alarmierten Besucher des Zoologisch – Botanischen Garten Wilhelma die Pfleger. Nachdem die Elefantendame sich noch am Vormittag ausgiebig mit kühlendem Schlamm beworfen hatte, war sie plötzlich mit den Vorderbeinen auf der Anlage eingeknickt, zusammengebrochen und anschließend in den Graben des Geheges gerutscht. Die wenige Minuten nach dem Alarmieren durch die Besucher des Geheges eintreffenden Pfleger konnten nur noch den Tod der Elefantendame Vilja feststellen. Bei der späteren Untersuchung im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamte Stuttgart (CVUAS) wurde bestätigt, dass Vilja einen Kreislaufkollaps erlitten und ist daran schnell verstorben ist.
Posted by admin on 9. Juli 2010
Unter der derzeitigen Hitzewelle mit Temperaturen von teilweise weit über 30 Grad leiden besonders die Tiere. Jetzt sind Herrchen und Frauchen besonders gefragt, ihren Hausgenossen zu helfen, da den Tieren allein häufig die Möglichkeit fehlt, sich ausreichend selbst zu kühlen, da sie nicht über die Fähigkeit verfügen zu schwitzen.
Wie auch für den Menschen gilt für das Tier bei großer Hitze viel trinken. Hunde können sich nur über das Hecheln abkühlen und genießen bei den hohen Temperaturen ebenso wie der Mensch jede Abkühlung. Katzen steht neben dem Hecheln auch noch die Möglichkeit offen, sich durch ablecken ein wenig zu kühlen. Für beide Vierbeiner aber ist eine Abkühlung in Form eines übergeworfenen nassen Tuchs hilfreich. Generell sollten sich auch die Haustiere im Schatten aufhalten, um einen Hitzekollaps zu vermeiden.
Besonders gefährdet davon sind kleine Haustiere wie zum Beispiel Kaninchen. Schon bei für den Menschen noch erträglichen 25 Grad wird es für Kleintiere schwierig, ihre Körpertemperatur allein zu regeln. Die derzeit vorherrschenden über 30 Grad können die Tiere töten. Daher ist es empfehlenswert die Tiere kurzfristig an den kühlsten Ort der Wohnung zu bringen. Dies kann auch durchaus der Keller sein. Zusätzlich helfen nasse Tücher, die über den Käfig gehängt werden. Die Verdunstungskälte wirkt für die Kleintiere äußerst lindernd.
Posted by admin on 8. Juli 2010
Katzen sind Einzelgänger, hieß es lange Zeit, und daher das ideale Haustier. Doch Katzen pflegen viel mehr soziale Kontakte, als allgemein angenommen. Sie spielen miteinander, betreiben gegenseitige Körperpflege, und sind einander Freund und Gesellschafter, wenn Herrchen oder Frauchen einmal unterwegs sind und nur ein Mensch zum Füttern kommt.
Gesellschaft in Form einer zweiten Samtpfote zu finden, ist für Katzenhalter allerdings nicht einfach, denn Katzen haben bekannter maßen ihren eigenen Kopf. Begegnen sich zwei Katzen zum ersten Mal, so kann vieles passieren. Im idealen Fall schwänzeln sie sofort glücklich schnurrend umeinander herum. Doch ist es auch durchaus möglich, dass sich die zwei Katzen nur kurz beschnuppern und dann weiter ihrer eigenen Wege gehen und einander ignorieren. Im schlimmsten Falle folgt dem kurzen Beschnuppern sogar Fauchen und Kratzen.
Entschließt sich ein Katzenhalter nun, seinem vierbeinigen Freund einen ebensolchen an die Seite zu stellen, so sollte er sich bewusst machen, dass der Versuch vielleicht scheitern könnte. Eine gute Chance ist jedoch, wenn der Katzenhalter einen Partner für sein Tier mit Bedacht auswählt. Nicht unwesentlich spielt die Vorgeschichte der Katze ebenso eine Rolle wie auch das Alter. Bei einer Katze, die schon einige Jahre Alt aber noch kein Senior ist, empfiehlt es sich beispielsweise, ihr einen Partner an die Seite zu stellen, der ein gutes Stück älter, oder aber viel jünger ist. Die größten Erfolgsaussichten sind hierbei bei einer Katze gegeben, die erst einige Monate alt ist, da auch bei Katzen noch das Kindchenschema vorhanden ist.
Posted by admin on 7. Juli 2010
Ein für das Jahr 2012 geplanter Straßenbau bedroht das einzigartige Weltnaturerbe Serengeti. Das Serengeti-Mara-Ökosystem im Norden des Serengeti-Raums soll nach den Planungen dabei von der Serengeti-Road in zwei Teile geteilt werden. Wie ein Korridor soll die Straße aus dem Nationalpark ausgegliedert werden, um den Status des Gebietes als Weltnaturerbe nicht zu gefährden.
Für die Lebewesen und das Ökosystem der Serengeti jedoch kann es das Aus bedeuten. Bei Umsetzung der Pläne Tansanias würde die Serengeti-Road für rund 1.500.000 Tiere während der Trockenzeit eine Barriere darstellen, die sie von den Nahrungsressourcen in der Massai- Mara abschneiden würde. Wissenschaftler gehen in einem Falle der Abschneidung des Futterreservoirs von einem massiven Rückgang der Huftierbestände, insbesondere der Gnus, aus.
Der Naturpark Serengeti ist ein in sich geschlossenes System. Der drastische Rückgang der Huftiere, welche die Beute der Raubtiere darstellen, bliebe nicht ohne Folgen für das fragile System. So ist nach wissenschaftlichen Voraussagen damit zu rechnen, dass die Raubtiere, die beim Rückgang der Beutetiere den eigenen Nahrungsbedarf nicht mehr decken können, den dann zu geringen Huftierbestand derart dezimieren könnten, dass dieser nicht mehr erholen könnte, bevor auch die Population der Raubtiere einen massiven Einbruch erleben würde.
Hintergrund für den Plan der Serengeti-Road durch das Weltnaturerbe Serengeti ist die Erschließung des Nationalparks für den sanften Tourismus. Ein Plan, gegen den sich internationale Natur- und Umweltschutzorganisationen seit Jahrzehnten wehren. Nun ist für die nahe Zukunft erneut das Weltnaturerbe mit seiner einzigartigen Flora und Fauna gefährdet.
Posted by admin on 6. Juli 2010
Der Weißstorch, der auch als Glücksbringer gilt, ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart. So recht glauben kann man dies nicht, wenn man in diesem Sommer nach Bayern schaut. Seit Beginn der Aufzeichnungen über die hier brütenden Weißstörche vor 76 Jahren gab es in Bundesland Bayern noch nie so viele, wie in diesem Jahr. Ganze 216 Paare wurden gezählt.
Hauptgrund für die Zunahme der Störche sind allerdings nicht in unserem Lande zu finden. Vielmehr sind der vermehrte Reisanbau in Spanien sowie der üppige Niederschlag der letzten Jahre in der Sahelzone wesentliche Faktoren für die erhöhte Population. Dadurch werden die Überlebenschancen der Weißstörche enorm erhöht. Viele Störche ziehen in den Wintermonaten nicht mehr bis Afrika, sondern überwintern im benachbarten Spanien, von wo aus sie entsprechend frühzeitig wieder heimkehren.
Ein weiterer Faktor, dass sich die Störche ausgerechnet in bayrischen Frankenland so zahlreich niedergelassen haben, mag auch dem dem bayrischen Artenhilfsprogramm geschuldet sein. Seit dem Jahre 1984 schaffen Vogelschützer nicht nur das Bewusstsein für den Storch, sondern auch ganz aktiv Nahrungsbiotope, um die Überlebenschancen des Vogels zu sichern.
Das die Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, zeigen die aktuellen Zahlen deutlich. Im Jahre 1983 wurden in ganz Deutschland nur noch 779 Storchenpaare gezählt, in Bayern brüteten 90 davon. Heute sind es mit 216 Paaren mehr als doppelt so viele.
Posted by admin on 5. Juli 2010
Die Berliner Umweltsenatorin Karin Lompscher fordert in einem Schreiben alle Berliner Bezirksbürgermeister auf, keine Flächen mehr am Zirkusse mit Wildtieren zu vergeben. Die Umweltsenatorin betont in dem jetzt publik gewordenen Brief ausdrücklich, dass es Zirkussen laut einhelliger Expertenmeinung nicht möglich sei, eine artgerechte Haltung der Wildtiere zu gewährleisten. Besonders bei Tieren wir Affen, Elefanten, Nashörnern, Raubkatzen, Delfinen, Seelöwen und Flusspferden sei dies laut der Experten grundsätzlich nicht möglich, betont Karin Lompscher in ihrem Brief an die Bezirksbürgermeister. Ihren Vorstoß begründet die Berliner Umweltsenatorin damit, dass die Bundesregierung bis heute nicht zu dem Thema aktiv geworden ist. Ein entsprechender Bundesratsbeschluß liegt seit den Jahre 2003 vor.
Die Berliner Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen, der zehn Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen angehören, begrüßen den Vorstoß der Umweltsenatorin ausdrücklich und sichert ihre Unterstützung zu. Auch den bereits angekündigten Klagen der Zirkusunternehmen sieht die Berliner Initiative gelassen entgegen. Städte können die Vergabe von öffentlichen Flächen aus sachlichen Gründen verweigern. Die hundertfach dokumentierte nicht artgerechte Haltung von Wildtieren in Zirkussen ist durchaus als ein solcher Grund zu werten. Bereits jetzt beweisen viele Zirkusunternehmen nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit, dass ein Zirkus ohne Wildtiere durchaus machbar ist.
Die Berliner Initiative erhofft sich von dem Vorstoß der Berliner Senatorin nun, dass er bundesweite Kreise ziehen wird und die Bundesregierung ein komplettes Wildtierverbot unter Bezugnahme auf den § 2 der Tierschutzgesetzes in die Wege leiten wird.
Posted by admin on 2. Juli 2010
Nicht nur der Mensch kann in die Lage geraten, auf eine Blutspende angewiesen zu sein. Auch Katzen können in eine derartige Lage geraten. Verschiedene Situationen können dazu führen, dass zum Beispiel der Stubentiger plötzlich auf eine lebensrettende Spende von fremdem Blut angewiesen ist. Die wohl häufigsten Situationen sind dabei gewiss Operationen und Bisswunden, bei denen die Katzen unter hohem Blutverlust leiden. In Berlin gibt es eine Klinik, in der speziell zum Zwecke der Blutspenden Katzen gezüchtet werden. Seit kurzem jedoch hat sich darüber hinaus der Verein „Herzblut für Katzen“ gegründet.
Der Name sagt es schon. Es geht dem Verein, dessen Mitglieder allesamt Katzenhalter sind, um Blutspenden für ihr vierbeinigen Hausgenossen. Die Idee hinter dem Verein ist es, nicht nur auf die Berliner Klinik zu hoffen, wenn die Katze dringende Blutspende benötigt, sondern vor allem auch aktiv sich daran zu beteiligen, dass eine große tierische Blutspender – Datenbank aufgebaut wird.
Wie auch beim Menschen gilt: Es ist nicht viel Blut, was die Katze spendet, in der Regel sind es pro Spende 35 bis 50 Milliliter, doch es reicht, um vielleicht das Leben einer anderen Katze zu retten. Einzige Voraussetzung, um eine Spenderkatze zu werden ist, dass der Vierbeiner zwischen einem und acht Jahren sein sollte und natürlich gesund.
Inzwischen sind rund 1800 Halter mit mehr als 3000 Tieren beim Verein „Herzblut für Katzen“ registriert.
Mehr zu diesem Thema hier.
Posted by admin on 1. Juli 2010
Nicht nur Menschen leiden bei der extremen Sommerhitze. Gerade auch Hunde können schnell bei Hitze kollabieren, was durchaus auch den Tod des Vierbeiners nach sich ziehen kann.
Besonders die Mittagshitze sollten Herrchen und Frauchen daher meiden und die Spaziergänge mit dem Hund auf die kühleren Morgen- und Abendstunden beschränken. Besonders gefährdet sind Rassen mit langem Haar und dichtem Unterfell. Da Hunde nicht wie Menschen schwitzen können, sollten Hundehalter ihren vierbeinigen Freund in der Sommerhitze besonders im Auge behalten.
Erste Anzeichen für einen möglichen Hitzekollaps sind zum Beispiel deutliches Hecheln und ein flacher Atem. Noch deutlichere Warnsignale sind Taumeln und Erbrechen. In einem solchen Falle sollte der Hund schnellstmöglichst ins Kühle gebracht werden und zum Beispiel mit einer feuchten Decke gekühlt werden.
Eine oft unterschätzte Gefahr der Überhitzung für Hunde lauert auch im parkenden Auto. Selbst bei geöffnetem Fenster kann sich der Innenraum des Wagens durch die Sonneneinstrahlung derart aufheizen, dass die Temperaturen für den Vierbeiner tödlich sind. Selbst bei im Schatten geparkten Wagen ist die Innenraumtemperatur für Hunde einfach zu heiß.
Gegen Autofahren mit Hunden spricht allerdings auch im Sommer nichts. Ist die Wageninnentemperatur für den Menschen erträglich, so wird sie es auch für den Hund sein. Wichtig ist jedoch nicht nur bei langen Autofahrten im Sommer, sondern generell bei Hitze, dass die Hunde erheblich mehr Wasser brauchen, als bei kühleren Temperaturen.