Ein Freund für die Katze

Katzen sind Einzelgänger, hieß es lange Zeit, und daher das ideale Haustier. Doch Katzen pflegen viel mehr soziale Kontakte, als allgemein angenommen. Sie spielen miteinander, betreiben gegenseitige Körperpflege, und sind einander Freund und Gesellschafter, wenn Herrchen oder Frauchen einmal unterwegs sind und nur ein Mensch zum Füttern kommt.

Gesellschaft in Form einer zweiten Samtpfote zu finden, ist für Katzenhalter allerdings nicht einfach, denn Katzen haben bekannter maßen ihren eigenen Kopf. Begegnen sich zwei Katzen zum ersten Mal, so kann vieles passieren. Im idealen Fall schwänzeln sie sofort glücklich schnurrend umeinander herum. Doch ist es auch durchaus möglich, dass sich die zwei Katzen nur kurz beschnuppern und dann weiter ihrer eigenen Wege gehen und einander ignorieren. Im schlimmsten Falle folgt dem kurzen Beschnuppern sogar Fauchen und Kratzen.

Entschließt sich ein Katzenhalter nun, seinem vierbeinigen Freund einen ebensolchen an die Seite zu stellen, so sollte er sich bewusst machen, dass der Versuch vielleicht scheitern könnte. Eine gute Chance ist jedoch, wenn der Katzenhalter einen Partner für sein Tier mit Bedacht auswählt. Nicht unwesentlich spielt die Vorgeschichte der Katze ebenso eine Rolle wie auch das Alter. Bei einer Katze, die schon einige Jahre Alt aber noch kein Senior ist, empfiehlt es sich beispielsweise, ihr einen Partner an die Seite zu stellen, der ein gutes Stück älter, oder aber viel jünger ist. Die größten Erfolgsaussichten sind hierbei bei einer Katze gegeben, die erst einige Monate alt ist, da auch bei Katzen noch das Kindchenschema vorhanden ist.

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