Die Maus ist im Haus

Mäuse als Haustiere sind wahrlich nicht jedermanns Sache. Dennoch erfreuen sich die kleinen Nager zunehmender Beliebtheit als Haustier. Besonders die agilen kleinen Rennmäuse treten dabei in den Vordergrund.
Rennmäuse sind sehr soziale Tiere. In freier Wildbahn lebende Rennmäuse verbringen die meiste Zeit ihres Lebens unterirdisch. In sandiger Erde legen sie sich Bauten an, die sich bis über 4 bis 8 Quadratmeter erstrecken können. In diesen Höhlensystemen leben die Mäuse in Gruppen von 2 bis 20 Tieren zusammen. Es ist daher nicht sinnvoll, eine einzelne Rennmaus als Haustier zu halten. Die kleinen Nager benötigen den Artgenossen zum Spielen, Rangeln, gegenseitigen Putzen und Kuscheln, aber auch um sich sicher zu fühlen.
Auch wenn die possierlichen kleinen Nager, die nur etwa 10 bis 14 Zentimeter Körpergröße erreichen und mit ihrem etwa eben so langen behaarten Schwänzchen ein wenig an kleine Eichhörnchen erinnern mögen, sie sind keine Kuscheltiere. Daher sollte eine Anschaffung von Rennmäusen als Haustier wohl überlegt sein. Rennmäuse haben einen sehr zerbrechlichen Körperbau und sind auch auf Grund ihrer Lebensspanne von etwa 3 bis 5 Jahren als Haustier für Kinder eher ungeeignet. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit und Pflege.

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