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Der Wellensittich ist kein Einzelgänger

Der Wellensittich ist neben Hund und Katze eines der beliebtesten Haustiere der Deutschen. Die kleinen Vertreter der Papageienvögel sind nicht zuletzt wegen ihres teilweise nicht unbeträchtlichen Sprachtalents beliebt. Wer jedoch mit dem Gedanken spielt, sich einen gefiederten kleinen Hausgenossen zuzulegen, der sollte sich zuvor über eine Artgerechte Haltung der Vögel informieren.

Lange Zeit galt es als ausreichend, einem einzeln lebenden Wellensittich einen Spiegel oder einen Kunststoffvogel als Gesellschaft in den Käfig zu hängen. Dies jedoch ist alles andere, als tiergerecht, da die kleinen gefiederten Lieblinge auf diese Weise regelrecht krank gemacht werden können.
In ihrer Heimat Australien leben Wellensittiche in Schwärmen von bis zu tausenden zusammen. Praktisch sind die Vögel in freier Wildbahn von dem Moment ihres Schlüpfens an nicht eine Sekunde allein. Wellensittiche sind daher extrem gesellige Tiere, die den permanenten Kontakt zu anderen Individuen benötigen, um seelisch gesund zu bleiben. Langeweile und Einsamkeit finden bei den kleinen Papageienvögel häufig ihren Ausdruck in vielem Federrupfen. Daher sollten Wellensittiche immer mindestens zu zweit gehalten werden, da der Vogelhalter nicht 24 Stunden am Tag an sieben Tagen der Woche für den kleinen Freund da sein kann. Ein Artgenosse hingegen ist immer präsent, um sich zu unterhalten, zu schnäbeln oder zu spielen.

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