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	<title>tierrecht.org - Der Blog &#187; Vögel</title>
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		<title>Der Wellensittich ist kein Einzelgänger</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 19:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Der Wellensittich ist neben Hund und Katze eines der beliebtesten Haustiere der Deutschen. Die kleinen Vertreter der Papageienvögel sind nicht zuletzt wegen ihres teilweise nicht unbeträchtlichen Sprachtalents beliebt. Wer jedoch mit dem Gedanken spielt, sich einen gefiederten kleinen Hausgenossen zuzulegen, der sollte sich zuvor über eine Artgerechte Haltung der Vögel informieren.
Lange Zeit galt es als [...]]]></description>
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<p>Der Wellensittich ist neben Hund und Katze eines der beliebtesten Haustiere der Deutschen. Die kleinen Vertreter der Papageienvögel sind nicht zuletzt wegen ihres teilweise nicht unbeträchtlichen Sprachtalents beliebt. Wer jedoch mit dem Gedanken spielt, sich einen gefiederten kleinen Hausgenossen zuzulegen, der sollte sich zuvor über eine Artgerechte Haltung der Vögel informieren.</p>
<p>Lange Zeit galt es als ausreichend, einem einzeln lebenden Wellensittich einen Spiegel oder einen Kunststoffvogel als Gesellschaft in den Käfig zu hängen. Dies jedoch ist alles andere, als tiergerecht, da die kleinen gefiederten Lieblinge auf diese Weise regelrecht krank gemacht werden können.<br />
In ihrer Heimat Australien leben Wellensittiche in Schwärmen von bis zu tausenden zusammen. Praktisch sind die Vögel in freier Wildbahn von dem Moment ihres Schlüpfens an nicht eine Sekunde allein. Wellensittiche sind daher extrem gesellige Tiere, die den permanenten Kontakt zu anderen Individuen benötigen, um seelisch gesund zu bleiben. Langeweile und Einsamkeit finden bei den kleinen Papageienvögel häufig ihren Ausdruck in vielem Federrupfen. Daher sollten Wellensittiche immer mindestens zu zweit gehalten werden, da der Vogelhalter nicht 24 Stunden am Tag an sieben Tagen der Woche für den kleinen Freund da sein kann. Ein Artgenosse hingegen ist immer präsent, um sich zu unterhalten, zu schnäbeln oder zu spielen.</p>
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		<title>Ölpest bedroht Vogelschutzgebiet</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 11:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Forscher schlagen Alarm. Das Vogelschutzgebiet Racoon Island vor der Küste des US Bundestaates Lousiana droht der Ölpest zum Opfer zu fallen. So entdeckten Forscher in den vergangenen Tagen auf Raccoon Island, einer von vier als Vogelschutzgebiet eingerichteten Inseln vor der Küste von Louisiana, mindestens 300 bis 400 Braunpelikane und Hunderte von Meerschwalben, die offenbar von [...]]]></description>
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<p>Forscher schlagen Alarm. Das Vogelschutzgebiet Racoon Island vor der Küste des US Bundestaates Lousiana droht der Ölpest zum Opfer zu fallen. So entdeckten Forscher in den vergangenen Tagen auf Raccoon Island, einer von vier als Vogelschutzgebiet eingerichteten Inseln vor der Küste von Louisiana, mindestens 300 bis 400 Braunpelikane und Hunderte von Meerschwalben, die offenbar von der Ölpest erfasst worden sind.<br />
Das Vogelschutzgebiet Raccoon Island beherbergt mit rund 5500 Nestern die wohl größte Ansiedlung von Pelikanen in ganz Louisiana. Die Kolonie, die knapp über dem Meeresspiegel liegt, wurde in den 1980er Jahren eingerichtet, um das vom Aussterben bedrohte Wappentier des Bundesstaates Louisiana, den Braunpelikan, vor dem Aussterben zu retten. Durch die guten Bruterfolge, die auf Racoon Island verzeichnet werden konnten, konnte der Braunpelikan 2009 von der Roten Liste der gefährdeten Arten gestrichen werden konnte.<br />
Die Ölpest könnte nun die Erfolge zu Nichte machen. Offiziell bestätigt sind bislang 68 öl – verseuchte Braunpelikane auf Racoon Island, wobei nur tot aufgefundene oder geborgene Vögel gezählt werden, da die Insel von den Ornithologen und Vogelschützern nicht betreten wird, um nicht die dort nistenden rund 10.000 Vögel zu stören. Auf Grund dieses Umstandes sind auch keinerlei Rettungsversuche der verseuchten Vögel auf Racoon Island selbst möglich.</p>
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		<title>Bayern, das Land der Störche</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 21:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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Der Weißstorch, der auch als Glücksbringer gilt, ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart. So recht glauben kann man dies nicht, wenn man in diesem Sommer nach Bayern schaut. Seit Beginn der Aufzeichnungen über die hier brütenden Weißstörche vor 76 Jahren gab es in Bundesland Bayern noch nie so viele, wie in diesem Jahr. Ganze 216 [...]]]></description>
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<p>Der Weißstorch, der auch als Glücksbringer gilt, ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart. So recht glauben kann man dies nicht, wenn man in diesem Sommer nach Bayern schaut. Seit Beginn der Aufzeichnungen über die hier brütenden Weißstörche vor 76 Jahren gab es in Bundesland Bayern noch nie so viele, wie in diesem Jahr. Ganze 216 Paare wurden gezählt.</p>
<p>Hauptgrund für die Zunahme der Störche sind allerdings nicht in unserem Lande zu finden. Vielmehr sind der vermehrte Reisanbau in Spanien sowie der üppige Niederschlag der letzten Jahre in der Sahelzone wesentliche Faktoren für die erhöhte Population. Dadurch werden die Überlebenschancen der Weißstörche enorm erhöht. Viele Störche ziehen in den Wintermonaten nicht mehr bis Afrika, sondern überwintern im benachbarten Spanien, von wo aus sie entsprechend frühzeitig wieder heimkehren.</p>
<p>Ein weiterer Faktor, dass sich die Störche ausgerechnet in bayrischen Frankenland so zahlreich niedergelassen haben, mag auch dem dem bayrischen Artenhilfsprogramm geschuldet sein. Seit dem Jahre 1984 schaffen Vogelschützer nicht nur das Bewusstsein für den Storch, sondern auch ganz aktiv Nahrungsbiotope, um die Überlebenschancen des Vogels zu sichern.</p>
<p>Das die Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, zeigen die aktuellen Zahlen deutlich. Im Jahre 1983 wurden in ganz Deutschland nur noch 779 Storchenpaare gezählt, in Bayern brüteten 90 davon. Heute sind es mit 216 Paaren mehr als doppelt so viele.</p>
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