Mit dem Hund auf Reise
Nicht nur der Mensch, sondern ebenso sein bester Freund, bleibt vor Übelkeit beim Autofahren, Sonnenbränden oder Verletzungen, im schlimmsten Falle sogar Genickbrüchen durch die Sicherheitsgurte nicht verschont. Daher sollte auch die Urlaubshause mit dem Hunde gut geplant werden.
„Grundsätzlich steht einer Urlaubsreise mit Hund nichts im Weg“, so der Verbandsvorsitzende des Deutschen Hundewesens in Dortmund. Jedoch sollte vor Reisebeginn nebst dem EU-Heimtierausweis, den jeweiligen Einreisebestimmungen und der Art der Mobilität an einiges gedacht werden.
So darf keinesfalls die Hundeapotheke vergessen werden. In dieser sollten Wunddesinfektionsmittel, Mull, eine Zeckenzange, Heilsalbe und Wundspray für rissige Pfoten und Zeckebisse sowie Beruhigungsmittel für längere Fahrten vorhanden sein. Zudem sollte sich der Hundebesitzer zuvor bei seinem Tierarzt erkunden, ob für das Ferienziel entsprechende Prophylaxehandlungen notwendig sind.
Zwar bereitet eine Fahrt mit dem Auto den meisten Hunden große Freude, doch auch bei den Vierbeinern bestätigen Ausnahmen die Regel. Sollte das Urlaubsziel mit einer längeren Autofahrt verbunden sein, ist es ratsam, dem Hund seine verdiente Ruhe in einer Hundepension oder einem Freund der Familie zu gönnen. Bevor es für die anderen Vierbeiner ab auf die Autobahn geht, sollte zuvor immer ein Spaziergang gemacht werden, damit er bei Bedarf noch mal ein Beinchen heben kann. Zudem ist es ratsam, seinem treuen Begleiter vor Reiseantritt keine große Mahlzeit mehr zu geben, denn ein voller Magen kann während der Fahrt Brechreize auslösen. Auch an die Sicherung des Mitreisenden muss gedacht werden. Am besten eignen sich hier Hundeboxen, die mit einem Sicherheitsgurt am Rücksitz montiert werden.



