Posted by admin on 19. Juli 2010
Nicht nur den Menschen zieht es bei den derzeitigen Temperaturen hinaus in die Sonne. Auch die wechselwarmen Reptilien nutzen derzeit jede Möglichkeit zu einem ausgiebigen Sonnenbad. Oft sitzt der Schrecken tief, wenn im heimischen Garten oder Kleingarten der Blick plötzlich auf eine sonnenbadende Schlange fällt.
Ganz ungefährlich sind diese Begegnungen nicht. Auch wenn Deutschland nicht gerade bekannt ist für einheimische Giftschlangen, so gibt es sie doch.Während Glatt- und Ringelnattern für den Menschen ungefährlich sind, ist bei der giftigen Kreuzotter Vorsicht geboten. Schon ein einziger Biss setzt Nervengifte in der Blutbahn frei, die zu Atemnot und Lähmungen bis hin zum Herzstillstand, vor allem bei Kindern und Älteren, führen können.
Zwar sind Glatt – und Ringelnattern in heimischen Gefilden eher anzutreffen, doch das derzeitige warme Wetter lockt auch die giftige Kreuzotter vermehrt in die Sonne. Die Reptilien sind per Gesetz geschützt. Nicht nur wegen der Gefahr für die eigene Gesundheit sollte daher dringend davon abgesehen werden, diese auf eigene Faust einzufangen, sondern besser Polizei oder Feuerwehr zu alarmieren.
Im Vogtland machen derzeit etliche Bürger von dieser Möglichkeit Gebrauch. Weder bei der Polizei noch beim Landratsamt stehen die Telefone derzeit still. Immer wieder melden besorgte Bürger Schlangen in ihrem Garten. Andrea Wolf von der Abteilung Naturschutz im Landratsamt erklärt dazu: „Das ist eindeutig durch die aktuelle Wärme bedingt, in den vergangenen Jahren war das nie ein Thema.“
Posted by admin on 17. Juli 2010
Forscher schlagen Alarm. Das Vogelschutzgebiet Racoon Island vor der Küste des US Bundestaates Lousiana droht der Ölpest zum Opfer zu fallen. So entdeckten Forscher in den vergangenen Tagen auf Raccoon Island, einer von vier als Vogelschutzgebiet eingerichteten Inseln vor der Küste von Louisiana, mindestens 300 bis 400 Braunpelikane und Hunderte von Meerschwalben, die offenbar von der Ölpest erfasst worden sind.
Das Vogelschutzgebiet Raccoon Island beherbergt mit rund 5500 Nestern die wohl größte Ansiedlung von Pelikanen in ganz Louisiana. Die Kolonie, die knapp über dem Meeresspiegel liegt, wurde in den 1980er Jahren eingerichtet, um das vom Aussterben bedrohte Wappentier des Bundesstaates Louisiana, den Braunpelikan, vor dem Aussterben zu retten. Durch die guten Bruterfolge, die auf Racoon Island verzeichnet werden konnten, konnte der Braunpelikan 2009 von der Roten Liste der gefährdeten Arten gestrichen werden konnte.
Die Ölpest könnte nun die Erfolge zu Nichte machen. Offiziell bestätigt sind bislang 68 öl – verseuchte Braunpelikane auf Racoon Island, wobei nur tot aufgefundene oder geborgene Vögel gezählt werden, da die Insel von den Ornithologen und Vogelschützern nicht betreten wird, um nicht die dort nistenden rund 10.000 Vögel zu stören. Auf Grund dieses Umstandes sind auch keinerlei Rettungsversuche der verseuchten Vögel auf Racoon Island selbst möglich.
Posted by admin on 15. Juli 2010
Für den Menschen ist es selbstverständlich, für alle Eventualitäten des Lebens Versicherungen abzuschließen. Für Hundehalter sollte es ebenso selbstverständlich sein, dergleichen bei ihrem vierbeinigen Freund zu verfahren. Dabei steht die Versicherung für den vierbeinigen Hausbenossen nicht nur für die Absicherung des Hundes im Falle einer Krankheit ein, sondern auch bei Operationen oder vom Hund verursachten Schäden. Hierbei kann eine Hundeversicherung den Hundehalter von Kosten und möglichen auftretenden Schadensersatzforderungen frei halten.
Da Hunde nicht über eine Art gesetzlichen Schutz im Krankheitsfall verfügen, müssen die Tierarztkosten ebenso wie Kosten der Tierklinik in jedem Falle von Herrchen oder Frauchen beglichen werden. Ein solcher Fall kann bei Hunden schnell eintreten. Ist beispielsweise durch eine Knochenfraktur oder das Verschlucken von Kleinteilen eine ambulante oder gar stationäre Behandlung notwendig, so können durchaus Kosten im vierstelligen Bereich auf die Halter zukommen.
Doch auch Schadensersatzanforderungen, wenn der Hund beispielsweise durch Anspringen oder gar einem Biss einer dritten Person Schaden zugefügt hat, können teuer werden, denn egal ob der Hundehalter in der Situation des Schadens anwesend war oder nicht, so ist er laut Bürgerlichem Gesetzbuch haftbar für alle durch sein Tier verursachten Schäden.
Es lohnt sich also für Hundehalter über den Abschluss einer Hundeversicherung nachzudenken und so Hund und Halter für alle Fälle abzusichern.
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Posted by admin on 14. Juli 2010
Am 19. August soll im Rahmen der diesjährigen nordrhein-westfälischen Schaftage die inzwischen 5. NRW-Meisterschaft Hüten mit Koppelgebrauchshunden im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse im Kreis Soest stattfinden.
Schäfern und Schafhaltern soll durch die Teilnahme an den Meisterschaften die Möglichkeit gegeben werden, die Talente und die Ausbildung ihres Hütehundes einem breiten Publikum vorzustellen, sowie eine Bewertung durch ein Richtergremium zu erhalten. Diese stellt zugleich ein offizielles Wertgutachten über die Einsatzfähigkeit des vorgestellten Hütehundes dar.
Zu Hütehunden können prinzipiell Hunde aller Rassen und Mischungen ausgebildet werden. Klassische „Koppelgebrauchshunde“ sind allerdings beispielsweise Bearded Collies, Border Collies oder Australian Shepherds. So sind auch bei der diesjährigen 5. NRW – Meisterschaft Hüten mit Koppelgebrauchshunden generell keine Einschränkungen bei der Zulassung bestimmter Rassen oder Mischungen. Die Hunde müssen allerdings mindestens 15 Monate alt sein, äusserlich gesund erscheinen und eine gültige Tollwutschutzimpfung im Impfpass vorweisen können.
Die Prüfung, bei der die Hütehunde in verschiedenen Disziplinen wie zum Beispiel Auspferchen, Einpferchen oder auch Verhalten im engen und weiten Gehüt geprüft werden, werden von zwei Punktrichtern bewertet. Jeder Hund wird dabei an einer Herde von 30 bis 50 Schafen geprüft werden. Dem Schäfer oder Hundeführer stehen während des Wettkampfes nur Hörzeichen inklusive Pfeilsignale sowie Sichtzeichen zur Verfügung, um mit dem Hund zu kommunizieren.
Derzeit kann sich noch für die 5. NRW – Meisterschaften Hüten mit Koppelgebrauchshunden angemeldet werden.
Posted by admin on 13. Juli 2010
Die Karlsruher Landtagsabgeordnete Renate Rastätter, in der Grünen-Fraktion für Schulpolitik und Tierschutz zuständig, möchte für Baden-Württemberg den Abschuß von Haustieren in der freien Wildbahn verbieten lassen. Ein entsprechender Antrag der Grünen-Fraktion soll nach der politischen Sommerpause im Ausschuss für Landwirtschaft des Landes Baden-Württemberg behandelt werden. Auch im Saarland und in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Aussagen der Landtagsabgeordneten Renate Rastätter die gleichen Betrebungen.
Der Tierschutz ist ein Teil der Landesverfassung, und auch im bürgerlichen Recht werden Tiere als „Mitgeschöpfe des Menschen“ behandelt. Umso mehr sieht Renate Rastätter den erlaubten Abschuss von Haustieren, die weiter als 500 Meter von bewohnten Gebäuden angetroffen werden, heute für überholt an. Gerade auch Katzen hätten einen weit größeren Bewegungsradius, ohne dass sie Streuner oder ausgesetzt wären.
In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion an das Landwirtschaftsministerium verweist dieses auf Untersuchungen der Wildforschungsstelle des Landes, nach denen streunende oder verwilderte Hauskatzen in freier Natur »zwangsläufig zum eigenen Überleben andere Tiere töten« und somit Einfluss auf den Naturkreislauf nehmen. Unterstützung erhält das Ministerium dabei vom Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV), der von Millionen getöteter Wildtiere durch streunende Hunde und Katzen ausgeht. Renate Rastätter will jetzt versuchen eine Mehrheit im Landtag für den Antrag auf ein Jagdverbot für Haustiere zu finden.
Kreative Haustiere wie Katzen spielen nicht nur mit dem Kratzbaum, sondern legen sich beispielweise auch im Sommer auf die Tischtennisplatte im Garten. Mehr Infos zu diesem Thema sind unter diesem Link zu finden
Posted by admin on 12. Juli 2010
Sie war der wohl älteste Elefant Europas. Die Elefantenkuh Vilja aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma hatte im Jahr 1952 ihr Quartier im Zoologisch – Botanischen Garten noch als Jungtier bezogen und zählte zu den berühmtesten Persönlichkeiten des Wilhelma. Am Samstag, den 10 Juli 2010, erlitt die betagte Elefantendame einen Kreislaufkollaps und rutschte anschließend in den Graben des Geheges, wie der Tierpark mitteilte. Erst im letzten Jahr hatte der Zoologisch – Botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart den 60. Geburtstag Viljas gefeiert.
Die indische Elefantendame hatte in den Tagen vor ihrem Tod keinerlei Anzeichen für eine Schwäche oder Krankheit gezeigt, teilte der Stuttgarter Zoo mit. Sie sei im Gegenteil in den letzten Tagen besonders aktiv gewesen. Am Samstag Nachmittag gegen 16 Uhr alarmierten Besucher des Zoologisch – Botanischen Garten Wilhelma die Pfleger. Nachdem die Elefantendame sich noch am Vormittag ausgiebig mit kühlendem Schlamm beworfen hatte, war sie plötzlich mit den Vorderbeinen auf der Anlage eingeknickt, zusammengebrochen und anschließend in den Graben des Geheges gerutscht. Die wenige Minuten nach dem Alarmieren durch die Besucher des Geheges eintreffenden Pfleger konnten nur noch den Tod der Elefantendame Vilja feststellen. Bei der späteren Untersuchung im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamte Stuttgart (CVUAS) wurde bestätigt, dass Vilja einen Kreislaufkollaps erlitten und ist daran schnell verstorben ist.
Posted by admin on 9. Juli 2010
Unter der derzeitigen Hitzewelle mit Temperaturen von teilweise weit über 30 Grad leiden besonders die Tiere. Jetzt sind Herrchen und Frauchen besonders gefragt, ihren Hausgenossen zu helfen, da den Tieren allein häufig die Möglichkeit fehlt, sich ausreichend selbst zu kühlen, da sie nicht über die Fähigkeit verfügen zu schwitzen.
Wie auch für den Menschen gilt für das Tier bei großer Hitze viel trinken. Hunde können sich nur über das Hecheln abkühlen und genießen bei den hohen Temperaturen ebenso wie der Mensch jede Abkühlung. Katzen steht neben dem Hecheln auch noch die Möglichkeit offen, sich durch ablecken ein wenig zu kühlen. Für beide Vierbeiner aber ist eine Abkühlung in Form eines übergeworfenen nassen Tuchs hilfreich. Generell sollten sich auch die Haustiere im Schatten aufhalten, um einen Hitzekollaps zu vermeiden.
Besonders gefährdet davon sind kleine Haustiere wie zum Beispiel Kaninchen. Schon bei für den Menschen noch erträglichen 25 Grad wird es für Kleintiere schwierig, ihre Körpertemperatur allein zu regeln. Die derzeit vorherrschenden über 30 Grad können die Tiere töten. Daher ist es empfehlenswert die Tiere kurzfristig an den kühlsten Ort der Wohnung zu bringen. Dies kann auch durchaus der Keller sein. Zusätzlich helfen nasse Tücher, die über den Käfig gehängt werden. Die Verdunstungskälte wirkt für die Kleintiere äußerst lindernd.
Posted by admin on 8. Juli 2010
Katzen sind Einzelgänger, hieß es lange Zeit, und daher das ideale Haustier. Doch Katzen pflegen viel mehr soziale Kontakte, als allgemein angenommen. Sie spielen miteinander, betreiben gegenseitige Körperpflege, und sind einander Freund und Gesellschafter, wenn Herrchen oder Frauchen einmal unterwegs sind und nur ein Mensch zum Füttern kommt.
Gesellschaft in Form einer zweiten Samtpfote zu finden, ist für Katzenhalter allerdings nicht einfach, denn Katzen haben bekannter maßen ihren eigenen Kopf. Begegnen sich zwei Katzen zum ersten Mal, so kann vieles passieren. Im idealen Fall schwänzeln sie sofort glücklich schnurrend umeinander herum. Doch ist es auch durchaus möglich, dass sich die zwei Katzen nur kurz beschnuppern und dann weiter ihrer eigenen Wege gehen und einander ignorieren. Im schlimmsten Falle folgt dem kurzen Beschnuppern sogar Fauchen und Kratzen.
Entschließt sich ein Katzenhalter nun, seinem vierbeinigen Freund einen ebensolchen an die Seite zu stellen, so sollte er sich bewusst machen, dass der Versuch vielleicht scheitern könnte. Eine gute Chance ist jedoch, wenn der Katzenhalter einen Partner für sein Tier mit Bedacht auswählt. Nicht unwesentlich spielt die Vorgeschichte der Katze ebenso eine Rolle wie auch das Alter. Bei einer Katze, die schon einige Jahre Alt aber noch kein Senior ist, empfiehlt es sich beispielsweise, ihr einen Partner an die Seite zu stellen, der ein gutes Stück älter, oder aber viel jünger ist. Die größten Erfolgsaussichten sind hierbei bei einer Katze gegeben, die erst einige Monate alt ist, da auch bei Katzen noch das Kindchenschema vorhanden ist.
Posted by admin on 7. Juli 2010
Ein für das Jahr 2012 geplanter Straßenbau bedroht das einzigartige Weltnaturerbe Serengeti. Das Serengeti-Mara-Ökosystem im Norden des Serengeti-Raums soll nach den Planungen dabei von der Serengeti-Road in zwei Teile geteilt werden. Wie ein Korridor soll die Straße aus dem Nationalpark ausgegliedert werden, um den Status des Gebietes als Weltnaturerbe nicht zu gefährden.
Für die Lebewesen und das Ökosystem der Serengeti jedoch kann es das Aus bedeuten. Bei Umsetzung der Pläne Tansanias würde die Serengeti-Road für rund 1.500.000 Tiere während der Trockenzeit eine Barriere darstellen, die sie von den Nahrungsressourcen in der Massai- Mara abschneiden würde. Wissenschaftler gehen in einem Falle der Abschneidung des Futterreservoirs von einem massiven Rückgang der Huftierbestände, insbesondere der Gnus, aus.
Der Naturpark Serengeti ist ein in sich geschlossenes System. Der drastische Rückgang der Huftiere, welche die Beute der Raubtiere darstellen, bliebe nicht ohne Folgen für das fragile System. So ist nach wissenschaftlichen Voraussagen damit zu rechnen, dass die Raubtiere, die beim Rückgang der Beutetiere den eigenen Nahrungsbedarf nicht mehr decken können, den dann zu geringen Huftierbestand derart dezimieren könnten, dass dieser nicht mehr erholen könnte, bevor auch die Population der Raubtiere einen massiven Einbruch erleben würde.
Hintergrund für den Plan der Serengeti-Road durch das Weltnaturerbe Serengeti ist die Erschließung des Nationalparks für den sanften Tourismus. Ein Plan, gegen den sich internationale Natur- und Umweltschutzorganisationen seit Jahrzehnten wehren. Nun ist für die nahe Zukunft erneut das Weltnaturerbe mit seiner einzigartigen Flora und Fauna gefährdet.
Posted by admin on 6. Juli 2010
Der Weißstorch, der auch als Glücksbringer gilt, ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart. So recht glauben kann man dies nicht, wenn man in diesem Sommer nach Bayern schaut. Seit Beginn der Aufzeichnungen über die hier brütenden Weißstörche vor 76 Jahren gab es in Bundesland Bayern noch nie so viele, wie in diesem Jahr. Ganze 216 Paare wurden gezählt.
Hauptgrund für die Zunahme der Störche sind allerdings nicht in unserem Lande zu finden. Vielmehr sind der vermehrte Reisanbau in Spanien sowie der üppige Niederschlag der letzten Jahre in der Sahelzone wesentliche Faktoren für die erhöhte Population. Dadurch werden die Überlebenschancen der Weißstörche enorm erhöht. Viele Störche ziehen in den Wintermonaten nicht mehr bis Afrika, sondern überwintern im benachbarten Spanien, von wo aus sie entsprechend frühzeitig wieder heimkehren.
Ein weiterer Faktor, dass sich die Störche ausgerechnet in bayrischen Frankenland so zahlreich niedergelassen haben, mag auch dem dem bayrischen Artenhilfsprogramm geschuldet sein. Seit dem Jahre 1984 schaffen Vogelschützer nicht nur das Bewusstsein für den Storch, sondern auch ganz aktiv Nahrungsbiotope, um die Überlebenschancen des Vogels zu sichern.
Das die Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, zeigen die aktuellen Zahlen deutlich. Im Jahre 1983 wurden in ganz Deutschland nur noch 779 Storchenpaare gezählt, in Bayern brüteten 90 davon. Heute sind es mit 216 Paaren mehr als doppelt so viele.