Nicht nur der Mensch kann in die Lage geraten, auf eine Blutspende angewiesen zu sein. Auch Katzen können in eine derartige Lage geraten. Verschiedene Situationen können dazu führen, dass zum Beispiel der Stubentiger plötzlich auf eine lebensrettende Spende von fremdem Blut angewiesen ist. Die wohl häufigsten Situationen sind dabei gewiss Operationen und Bisswunden, bei denen die Katzen unter hohem Blutverlust leiden. In Berlin gibt es eine Klinik, in der speziell zum Zwecke der Blutspenden Katzen gezüchtet werden. Seit kurzem jedoch hat sich darüber hinaus der Verein „Herzblut für Katzen“ gegründet.
Der Name sagt es schon. Es geht dem Verein, dessen Mitglieder allesamt Katzenhalter sind, um Blutspenden für ihr vierbeinigen Hausgenossen. Die Idee hinter dem Verein ist es, nicht nur auf die Berliner Klinik zu hoffen, wenn die Katze dringende Blutspende benötigt, sondern vor allem auch aktiv sich daran zu beteiligen, dass eine große tierische Blutspender – Datenbank aufgebaut wird.
Wie auch beim Menschen gilt: Es ist nicht viel Blut, was die Katze spendet, in der Regel sind es pro Spende 35 bis 50 Milliliter, doch es reicht, um vielleicht das Leben einer anderen Katze zu retten. Einzige Voraussetzung, um eine Spenderkatze zu werden ist, dass der Vierbeiner zwischen einem und acht Jahren sein sollte und natürlich gesund.
Inzwischen sind rund 1800 Halter mit mehr als 3000 Tieren beim Verein „Herzblut für Katzen“ registriert.
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