Die Rechte der Tiere durchzusetzen kostet viel Geld

Es ist ein ewiger Streit. Seit etlichen Jahren versklavt der Mensch die Tiere, da er mächtiger ist als sie. Wir nutzen sie zu unserem Vorteil und töten sie, um aus ihnen Nahrung herzustellen. Zwar erlaubt das Tierrecht dies, doch kommt es im Zuge dessen immer wieder zu Misshandlungsskandalen. Tiere werden nicht artgerecht gehalten, gefoltert, oder auf Grund wirtschaftlicher Vorteile vor der Schlachtung nicht betäubt.

Wir alle kennen die Bilder von Hühnern, die zu tausenden in einem dunklen Stall gehalten werden, kaum Platz zum Treten haben und sich gegenseitig tottrampeln. Dies alles wird in Kauf genommen, um einige Euros zusätzlichen Gewinn zu erzielen.
Die Industrie ist ständig auf der Suche nach neuen lukrativen Einnahmequellen und diese fußen immer öfter auf der Ausbeutung der Erde, anderer Menschen, oder der Tiere.

Leider sind auch Tierschützer auf Gelder angewiesen. Um zu dokumentieren was in vielen Betrieben vor sich geht, benötigt man Informanten, Videoequipment, Tarnkleidung und häufig auch ein Flugticket. Die Aufrechterhaltung einer Website zur Verbreitung der neugewonnenen Informationen kostet ebenfalls viel Geld.

Während Tierschützer in der Regel gegen den Kapitalismus wettern, sind sie im gleichen Atemzug von ihm abhängig. Reiche Menschen befinden den unermüdlichen Einsatz der Menschen oft für sehr bewundernswert und finanzieren ihre Aktionen. Häufig kommt dieses Geld aus Quellen wie dem Währungshandel und wird den internationalen Finanzmärkten entzogen.

Es wird sehr schnell deutlich, dass Menschen mit viel Geld die Möglichkeit haben, großes zu bewegen. Umso wichtiger ist es, diesen Personen klar zu machen, dass ihre Taten Konsequenzen haben und diese wiederum positiv oder negativ für die Welt sein können. Zum Glück gibt es viele wohlhabende Leute, die einen Teil ihres Vermögens für einen guten Zweck spenden. Wohltätige Vereine, Tierschützer und Waisenheime könnten ohne sie nicht überleben. Aus diesem Grund sollte die zügellose Hasskampagne gegen den Kapitalismus, welcher von einigen geführt wird, gezügelt und durchdacht werden.